The Mustang Story

Jede große Geschichte hat einen denkwürdigen Anfang und die Entstehung sowie Entwicklung des Ford Mustang ist da keine Ausnahme.

Der Mustang ist eines der beliebtesten und am längsten in Betrieb befindlichen Automobile in den USA und ein weltweites Phänomen, seit er im Frühjahr 1964 zum ersten Mal vom Band lief. Seit seiner Einführung wurde der Ford Mustang durchgehend produziert und wurde durch viele Neugestaltungen ein fester Bestandteil für US Care Fans auf der ganzen Welt.

Während all der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten mehr als fünf Jahrzehnten wurde aus einem Projekt eine Ikone der Automobilgeschichte die Ihres Gleichen sucht. Ein Fahrzeug welches seinen Platz in der Geschichte gefunden und verdient hat.

Doch aller Anfang war Schwer. Die Ära des ersten Mustangs dauerte nur vier Monate im Jahr 1964. Die kurze Laufzeit war jedoch ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Ford Motor Company und legte den Grundstein für all die vielen zukünftigen Erfolge.

 

Der Anfang

Lange bevor das beliebteste Muscle-Car zur Ikone der US Automobilgeschichte und der Popkultur wurde, war der Ford Mustang nur eine Idee des Ford-Managers “Lee Iacocca”.

Nachdem der berüchtigte Ford Edsel völlig gefloppt hatte, machten sich Lacocca und ein engagiertes Team von Ingenieuren daran, ein brandneues Projekt zu entwickeln, das dem Automobilgiganten helfen sollte, mit seinen Konkurrenten in der Wettbewerbsbranche Schritt zu halten. Aus den Fehlern die das Unternehmens Ford machte lernte Iacocca und die Idee war ein „kleines Auto“ zu entwickeln, das nicht mehr als 1.100 kg wog und nicht länger als 4.572 mm sein sollte..

Zusätzlich zu den sehr spezifischen Größenbestimmungen sah Iacocca vor, dass der erste Mustang vier Schalensitze und einen bodenmontierten Schalthebel sowie eine Reihe von Motor und Luxusoptionen haben sollte. Eigentlich war die Idee von Lee Lacocca den ursprünglichen Ford Mustang für Frauen zu vermarkten, aber es sollte auch Männer die größere Fahrzeuge bevorzugten ansprechen.
Der langjährige Ford-Manager hat sich für sein Projekt hohe Ziele gesetzt: Es soll sowohl stilvoll als auch erschwinglich sein und gleichzeitig eine breite demografische Zielgruppe ansprechen. Kurz gesagt, Iacocca glaubte, dass der Ford Mustang grenzenloses Potenzial hätte und das Unternehmen nicht nur aus einer schwierigen Zeit herausheben würde, sondern auch den Weg für den zukünftigen Erfolg ebnen würde.

Nach 18 Monaten intensiver Vorbereitung und Entwicklung konnte der erste jemals hergestellte Mustang endlich der Welt vorgestellt werden. Im Gegensatz zu den meisten Fahrzeugdebüts, die leise in Detroiter Showrooms stattfanden, hatten Iacocca und das Ford-Team andere Pläne für den ersten Mustang.

Um eine möglichst große Medienpräsenz zu erzielen, stellten Iacocca, Henry Ford II und der Rest des Teams auf der Weltausstellung in Flushing Meadows New York einen Prototyp des 1964 1/2 Mustang vor.

In einer Pressekonferenz, die einige Tage vor der Eröffnung der Messe von Iacocca als „einer der stolzesten Momente unseres Lebens“ und „einer der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Ford Division“ bezeichnet wurde, stellte Iacocca den Mustang mit einem zur damaligen Zeit beträchtlichen Medienauflauf und einer großen großen Zuschauerzahl am 17. April 1964 der Öffentlichkeit vor.

Im Ford-Pavillon und auf der gesamten Weltausstellung herrschte spürbares Raunen, als die Massen in Scharen kamen, um einen Blick auf die ersten Mustangs zu erhaschen, die jemals vom Band liefen. Wer einen 1964.5 Mustang kaufen wollte, konnte sich zwischen einem Coupé und einem Cabriolet entscheiden.

Apropos Auswahl: Ford-Fans hatten verschiedene Motoroptionen für ihre Mustangs, darunter einen 170 CID / 2,8 l starken Reihensechszylinder mit 105 PS sowie drei V8-Motoren. Diese Motoren waren mit verschiedenen Codes versehen. Ein T-Code war z.B. ein V6, ein D und F Code ein V8.

Gegen Ende des Mustang-Produktionszeitraums von 1964/65 konnten sich leistungsbegeisterte Fahrer einen dominanten 289 CID / 4,7-Liter-Motor zulegen, der beeindruckende 271 PS leistete. Ein sogenannter K-Code, was heute zu den wertvollsten aller Mustangs zählt. Außerdem hatten die Käufer die Wahl zwischen Drei- und Viergang-Automatik- und Handschaltgetrieben.

Unabhängig davon, was sich unter der Motorhaube befand, hatten alle 1964.5 Ford Mustangs eine Reihe äußerer Merkmale gemeinsam, darunter eine verlängerte Motorhaube, umlaufende Chromstoßstangen, ein Chromgitter und natürlich das jetzt ikonische Running Horse-Logo. Die ausgeprägte Karosserie sowie der durchgehnde Teppichboden und das sportliche Lenkrad hoben den 1964 1/2 Mustang von seinen Konkurrenten ab, und es dauerte nicht lange, bis die ganze Welt davon Notiz nahm. Eine bis heute dauerende Geschichte nahm Ihren Anfang.

Werden Sie ein Teil davon!

Best Regards

AMC Classics llc

 


Mustang 1964 1/2 – 1966

Gesamtproduktion Early and Late 1965:  680.989 Fahrzeuge

Early build: 14.04.1964 – 17.08.1964

ab 18.08.1964 Late Produktion

Gesamtproduktion 1966:  607.568 Fahrzeuge

Nur 15.079 Fahrzeuge wurden als GT ausgeliefert und diese wurden erst ab Februar 1965 produziert.

Ohne ein original Build Sheet oder einem original Kaufbeleg kann Niemand zu 100% bestätigen, dass ein angebotener GT auch ein echter GT ist. Es gibt einige vom Werk angegebene Merkmale für einen GT, aber dies ist keine 100%ige Verbindlichkeit für die volle Originalität. Dies gilt ausschließlich nur für Mustangs von 1964 1/2 bis 1966.

Der wertvollste Mustang der 1 Generation ist ein Original K-Code Mustang Fastback mit 271HiPo Motor.


Mustang 1967 – 1968

Gesamtproduktion 1967: 472.121 Fahrzeuge

Ein komplette Weiterentwicklung und Veränderung des Fahrzeuges erfolgte ab dem Jahr 1967. Stärkere Motoren mit dem ersten Big Block 390v8 in einem Mustang machten aus dem so zierlichen Pony Car ein echtes US Muscle Fahrzeug ohne aber dabei die Eleganz zu verlieren. Besonders der 390 S Code Fastback lässt bis heute das Herz der Fans höher schlagen.

Ein echter S code ist sehr selten und bis zum heutigen Tage etwas Besonderes und eine hervorragende Wertanlage.

Die Farbpalette wurde genau wie die Optionspalette deutlich erweitert. Nur 29.457 aller Fahrzeuge wurden mit einem 390S Code ausgestattet was nur ca. 5% aller der gesamten Produktion ausmachte . Das Highlight des Jahres 1967 ist ein K Code Fastback. Von diesem Fahrzeug wurden nur 489 produziert und damit ist dies eines der seltensten Mustangs aller Zeiten.

Ab dem Jahr 1967 lässt sich heute jedes Fahrzeug über einen Marti Report bestätigen und decodieren, was für die vorhergehenden Jahre nicht der Fall war.

Der Mustang 1967 gilt heute als eines der begehrtesten US Cars aller Zeiten.

 

Gesamtproduktion 1968: 317.404 Fahrzeuge

Auch für das Jahr 1968 fand ein Facelift für Exterior und Interior statt und zusätzlich veränderten sich die Motoren. Der 302v8 als zusätzlicher Small Block, sowie der 427 und 428CJ als zusätzliche Big Blocks wurden in den Mustang eingebaut. Eine deutliche Leistungssteigerung was die HP betraf. Die Motoren waren stärker als Ihre gelistete HP und Ford durfte daher nur max 335Hp als offiziell höchste Leistung angeben. Ein 428CJ hat erheblich mehr HP wie offiziell gelistet.

Zur absoluten Berühmtheit gelangte der Mustang Fastback 1968 durch Steve McQueen in dem Film “Bullitt” in dem ein 390S Code Fastback bis heute jeden Mustang Fan ausflippen lässt. Der S Code wurde im Jahr 1968 nur 10.650 mal produziert und als 2bbl sogar nur bei 733 Fahrzeugen.

Der Mustang 1968 ist bis heute eine der Ikonen der US Automobilindustrie und eine Top Wertanlage die Ihres Gleichen sucht.


Mustang 1969 – 1970

Gesamtproduktion 1969:  299.824 Fahrzeuge

Wie so oft in der US Automobilbranche waren Veränderungen an der Tagesordnung. So auch für den Mustang 1969. Der Wagen wurde sportlicher, schneller und hatte ein völlig anderes Design. Sowohl für Exterior und Interior. Für viele ist der Mustang Fastback 1969 der Inbegriff eines Muscle Cars und das Maß aller Dinge.

Auch für dieses Jahr wurden neue Motoren präsentiert. Ein 351v8 als Windsor oder Cleveland, sowie ein weiteres Highlight mit dem 429, besser bekannt als Boss 429. Dieser Wagen war angelehnt an den Mustang Boss 429 NASCAR und ein Street Legal Race Car. Nur 859 Fahrzeuge wurden davon produziert im Jahr 1969.

Besonders Farben wie Black Jade, Silver Jade, Lime Gold oder Raven Black sind heute die gefragtesten Exterior Farben und zusammen mit dem unglaublich schönen Exterior Design das Markenzeichen dieses außergewöhnlichen Mustang. Besonders als Fastback.

Auch für diese Wagen gab es in der Neuzeit ein Hype durch die Filme “John Wick” wo ein 428CJ Fastback 1969 die Herzen höher schlagen lässt.

Der Mustang 1969 ist einzigartig in seinem Design und eines der schönsten US Fahrzeuge aller Zeiten was auch durch Design Preise für Ford untermauert wurde. Zusätzlich eines der wertvollsten Mustangs aller Zeiten.

 

Gesamtproduktion 1970: 190.727 Fahrzeuge

Für das Jahr 1970 wurden erneut Veränderungen vorgenommen die aber bei dem Kunden nicht in der Weise honoriert wurden wie es von Ford geplant war. Die Produktion war rückläufig und das Kapitel Mustang schien seinem Ende zuzugehen. Der Mustang 1970 ist bis heute eines der meist unterschätzen Fahrzeuge und steht dem 1969iger in Nichts nach. Der 302 Boss zählt heute zu den wertvollsten Mustangs und zusammen mit dem Boss 429 sowie dem Fastback Mach1 1969/70 wurden diese Fahrzeuge zu einer weiteren Ikone der US Automobilgeschichte.

Die Motoren veränderten sich nicht für das Jahr sondern nur Teile des Exteriors und Interiors. Besonders Farben wie Grabber Blue, Grabber Green oder Grabber Orange sind absolute Eye Catcher und Markenzeichen dieses außergwöhnlichen Mustangs.

 

 


Mustang 1971 – 1973

Gesamtpoduktion 1971: 149.678 Fahrzeuge

Gesamtproduktion 1972: 125.093 Fahrzeuge

Gesamtprokuktion 1973: 134.867 Fahrzeuge

Die Jahre 1971 bis 1973 haben den Mustang komplett verändert. Der Chrome verschwand fast komplett, aber der Wagen wurde moderner und hatte bessere Fahreigenschaften. Motoren waren dem Jahr 1970 angepasst und auch wie bei allen anderen Hestellern erfolgte im Jahr 1972 eine Drosselung der Motoren, was besonders die großen Big Block Mustangs betraf.

Besonders die Fastbacks dieser neuen Generation sind heute fast auf gleichem Wertniveau wie einige Vorgängermodelle. Die Jahre 1971 bis 1973 werden immer beliebter und waren auch die letzten der Mustang I Geschichte. Ab dem Jahr 1974 folgte dann der Mustang II.

 

Wir hoffen wir konnten Ihnen kurzen Überblick über die Geschichte des Mustangs geben und stehen Ihnen zu allen Fragen und Fahrzeuganfragen zur Verfügung.

Beste Grüße

AMC Classics llc

 

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